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Geraer helfen Nikas Leben zu retten
Donnerstag, den 15. Januar 2004 um 17:10 Uhr
Bislang 14 000 Euro von Bürgern gespendet."Die Geraer helfen, das Leben von Nika zu retten", sagte gestern Bürgermeister Norbert Hein (CDU). Ohne die Hilfe vieler Bürger, aus Unternehmen und Schulen wäre das achtjährige leukämiekranke Mädchen aus Litauen wahrscheinlich nicht mehr am Leben.', 'Heute bereits soll Nika wieder zurück nach Deutschland kommen zu einer Chemotherapie und um auf eine Knochenmark-Transplantation vorbereitet zu werden. Mehr als 12 000 Euro sind auf das Spendenkonto des Vereins Hilfe für Litauen eingegangen, zieht Hein Zwischenbilanz. Das Geld stamme teils von Unternehmen, die in Gera ansässig sind, etwa den Euro-Schulen, von der Stadtwerke Gera AG und einzelnen ihrer Tochter-Unternehmen. Zum Teil seien Privatpersonen die Absender. Auch die Geraer Feuerwehrleute zählen zu den Spendern. Ausgezählt sind jetzt die Gelder aus den Spendengläsern, die in Apotheken, Arztpraxen und öffentlichen Einrichtungen aufgestellt waren und etwa 2000 Euro eintrugen. Beteiligt an der Aktion haben sich auch Geras Schulen. Die Spendengläser sind eingesammelt und das Schulverwaltungsamt sei derzeit dabei, den Erlös zu zählen. Das Zabelgymnasium überreichte gestern direkt die Spenden der Schüler an Bürgermeister Hein als einen der Organisatoren der Hilfsaktion. "Die Zusammenarbeit mit den Klassensprechern hat gut geklappt", freut sich Schülersprecherin Christiane Dube. Binnen drei Tagen sind rund 300 Euro von den Schülern der 5. bis 9. Klassen zusammen gekommen. Schulleiter Wilfried Martin dankte den Klassen für die Hilfe. Diese entspreche dem solidarischen Grundprinzip des Gymnasiums.
Quelle: TLZ Gera





