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Verkehrsverbund Richtung Erfurt befürwortet

Freitag, den 06. Februar 2004 um 18:15 Uhr

Aber auch Leipzig ist für Gera interessant

Gera will spätestens zum 1. Januar 2007 in den Tarifverbund Mittelthüringen des Nahverkehrs aufgenommen werden.
Ziel ist, Fahrplanangebote, Preise und Beförderungsbedingungen zu harmonisieren. Der Verbund startet am 1. Januar 2005 bereits in Erfurt, Weimar, Jena und im Landkreis Weimarer Land.', 'Eine Beteiligung für Gera ab 2007 sei, wenn finanziell möglich, bereits signalisiert, berichtete Geras Verkehrsplaner Stephan Prüger vor dem Bau- und Stadtentwicklungsausschuss. Als Alternative verfolgt werde ebenso eine Orientierung der Stadt zum Verkehrsverbund Mitteldeutschland hin. Hier gebe es mit Leipzig interessante Perspektiven, so der Blick nach Sachsen. Wenn der Stadtrat am 19. Februar dem Verkehrsverbund Mittelthüringen zustimme, so binde er sich nicht in eine Richtung, betonte Prüger.

Als Risiko wurde in der Ausschuss-Diskussion erkannt, dass sich die Fahrpreiserhöhungen der Deutschen Bahn AG mit dem Tarifverbund auch auf andere öffentliche Verkehrsmittel durchschlagen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Gerd Herrmann mahnte an, beim Verkehrsverbund den Privatbahnbetreiber Connex nicht zu vergessen.

Außerdem regte Herrmann an, Möglichkeiten für Verkehrsverbünde auch in Richtung Glauchau, Chemnitz und Dresden zu sondieren.

Quelle: OTZ Gera

 

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Geras Kulturlandschaft droht auszudünnen

Dienstag, den 27. Januar 2004 um 18:12 Uhr

CDU: Teile des Stadtrats verantwortungslos

Die im ersten Anlauf gescheiterte Bestellung eines Stadtkulturdirektors hat Geras CDU-Fraktionsvorsitzender Gerd Herrmann kritisiert. Nachdem sich die Unionsfraktion der von PDS und SPD vertretenen Mehrheitsentscheidung des Stadtrates gebeugt hatte, mit der die Stelle des Kulturdezernenten abgeschafft, nehme es mittlerweile tragisch-komische Züge an, wenn sich die Befürworter eines Stadtkulturdirektors nicht zu einer Anstellung entschließen könnten. Die CDU hatte sich in nichtöffentlicher Sitzung für eine Entscheidung zu der Personalie ausgesprochen; Dr. Rüdiger Wiese aus Weimar war von OB Ralf Rauch (parteilos) am Ende eines Auswahlverfahrens favorisiert worden.

Die CDU-Fraktion sieht die Tendenz, dass sich Gera von den für Kultur und Bildung im Stadtleitbild 1998 formulierten Grundsätzen immer weiter entfernt. "Mit dem Ausscheiden des Kulturdezernenten im Februar 2001, dem Weggang des Kulturamtsleiters im November 2001 und der Nichtbesetzung der Stelle des Direktors im Stadtmuseum droht die Kulturlandschaft auszudünnen", beobachtet Gerd Herrmann. "Bedenkt man die große Bedeutung der so genannten weichen Standortfaktoren, kann ich nur staunen, wie verantwortungslos Teile des Stadtrates, die sonst an jeder Ecke die Kultur im Munde führen, mit dieser umgehen." Um den Bevölkerungsrückgang aufzuhalten, müssten Arbeitsplätze geschaffen werden, aber auch Kunst und Kultur würden einer Stadt ihre unverwechselbare Atmosphäre geben.

Gerd Herrmann erinnerte daran, dass der von der CDU vorgeschlagene Kulturdezernent vor anderthalb Jahren angehört, ausgewählt und anschließend öffentlich bloßgestellt worden sei. In der Hauptsatzung wurde der Kulturdezernent wegrationalisiert. Und nachdem das Sportamt aufgelöst und Teile der städtischen zentralen Grundstücks- und Gebäudeverwaltung zugeordnet und das Schulverwaltungsamt ins Dezernat Jugend, Soziales und Gesundheit untergegliedert wurde, hänge die Kultur "in der Luft".

Quelle: OTZ Gera

 

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Plenarsitzung mit Kopfhörer und Dolmetscher

Geschrieben von: Irmgard Ziebuhr, Senioren Union der CDU Gera Montag, den 19. Januar 2004 um 17:18 Uhr

Auf Einladung eines Europa-Abgeordneten erlebnisreiche Tage in Straßburg verbracht.

Rolf Berend (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments, lud Personen aus den unterschiedlichsten Funktionsebenen der CDU Thüringens, einige Herren und Damen als Gewinner von Wettbewerben, u. a. auch drei Gymnasiasten aus Kölleda, die an einem Projekt zur Europapolitik erfolgreich gearbeitet hatten und uns, zehn Mitglieder der Senioren Union der CDU Gera, zu einer Informationsfahrt nach Straßburg, zum Europäischen Parlament, ein.

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Mut zum Marketing in schwierigen Zeiten

Montag, den 19. Januar 2004 um 17:16 Uhr

Mit Gala ist Marketing-Club Ostthüringen ins neue Jahr gestartet

Unter dem Motto "Mehr Mut zum Marketing" stand am Samstagabend die Club-Gala 2004 des Marketing Clubs Ostthüringen e. V. im Hotel Courtyard by Marriott, mit der die Mitglieder festlich ins neue Jahr starteten. Die Schirmherrschaft hatte Thüringens Finanzministerin Birgit Diezel (CDU) gern übernommen.', 'Die traditionelle Gala des Marketin-Clubs, nunmehr die 11. Auflage, ist längst zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt in Gera geworden. Präsident Peter Schmeißer begrüßte auch diesmal wieder rund 200 Mitglieder und Gäste. Gerade weil es oftmals problematisch ist, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten optimistisch in die Zukunft zu schauen, brauche man vor allem Mut zum Marketing und Vertrauen in die eigene Kraft, um den alten Unternehmergeist wieder zu wecken und das positive Denken zu fördern, betonte er. Dafür sei der Berufsverband angetreten, den Marketingleuten Impulse und Anregungen zu geben.

Und das vor allem durch eine reiche Vortragsveranstaltungstätigkeit und die Vor-Ort-Termine bei Unternehmen "Marketing vor Ort". In den elf Jahren nahmen an rund 150 Veranstaltungen weit über 3 000 Mitglieder und Gäste teil. Denn das Helfen untereinander sei wichtig, um im eigenen Unternehmen vorwärts zu kommen, unterstreicht Vizepräsident Matthias Möckel und verweist auch auf gemeinsame Vereinbarungen, um sich zu unterstützen. Besonders groß sei die Resonanz im Vorjahr auf den Vortrag von Lothar Späth und den eines Professors von der Ruhr-Universität Bochum zur Entwicklung des kommunalen Marketings am Beispiel der Kommunen in Norddeutschland gewesen. Wissenschaftler, Kommunen und Unternehmen hatten gemeinsam ein Marketing-Konzept u.a. für Wirtschaftsentwicklung und Tourismus erarbeitet.

Als schwieriges Jahr charakterisierte auch Thüringens Finanzministerin 2003 mit 200 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen als 1995. Deshalb sei es richtig gewesen mit Berlin zu verhandeln mit dem Ergebnis, den ersten Schritt zur Vereinfachung der Steuerreform getan zu haben. Sie wünschte sich weitere solcher mutigen Schritte, auch von Berlin, Mut zur Einfachheit, Wahrheit und Klarheit.

Der Gala-Abend sah Geselligkeit, Show, ein festliches Menü. Aus dem Erlös einer Tombola, von über 50 Unternehmen bundesweit wie der gesamte Abend gesponsort, wird auch in diesem Jahr das Frauen- und Familienzentrum unterstützt.Kommentar

Quelle: OTZ Gera

 

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Oberbürgermeisterwahl für Gera

Freitag, den 16. Januar 2004 um 20:04 Uhr

Ich gratuliere Dr. Norbert Vornehm zu seinem deutlichen Wahlergebnis und will mich gleichzeitig für den nach meinem Empfinden sehr fairen Wahlkampf bedanken.
Natürlich hatte ich gehofft und dafür gekämpft, dass ich als CDU-Kandidat die Stichwahl erreiche. Dass dieses Ziel nicht erreicht wurde, ist sehr bedauerlich. Trotz aller Enttäuschung bin ich aber auch sehr dankbar für die breite Unterstützung unserer Politik. Mit 9444 Stimmen habe ich für die CDU ein Ergebnis erreicht, auf dem sich aufbauen lässt. Mit unserem sehr inhaltsreichen Wahlkampf haben wir die thematische Messlatte für die Politik der nächsten Jahre vorgegeben. Ich bin überzeugt, dass die Seriosität und das inhaltliche Niveau unseres Wahlkampfes weiter wirken werden. Das Vertrauen der Wähler in die Politik der Geraer CDU wird weiter wachsen.

Verglichen mit anderen Thüringer Städten steht Gera sogar noch ganz gut da, weil wir gegenüber den letzten Wahlen nicht verloren haben. Im Gegenteil: Wir haben ein deutlich besseres Ergebnis erreicht als vor sechs Jahren. Viele unserer Mitglieder haben sich im Wahlkampf sehr engagiert. So ist die Partei wieder enger zusammengerückt. Für mich war der Wahlkampf deshalb auch ein wichtiges Signal für den inneren Zusammenhalt der Geraer CDU.

ür den Herbst plane ich eine Mitgliederversammlung, bei der die Wahlen und die ersten Monate der Amtszeit des neuen Oberbürgermeisters noch einmal intensiv diskutiert werden sollen. Die Wahlen haben für uns auch einen Mobilisierungseffekt gebracht. Wir konnten viele neue Wähler für die CDU-Politik interessieren. Daran müssen wir anknüpfen: zum einen, indem wir neue Mitglieder werben; zum anderen durch die weitere und stärkere inhaltliche Profilierung nach außen. Wenn wir den Stimmenzuwachs von 50 Prozent bei den OB-Wahlen auch bei den nächsten Wahlen in Gera erreichen, ist mir zum Beispiel um die Direktmandate für den Thüringer Landtag nicht bange.

er neue Oberbürgermeister verfügt mit den ihn tragenden Parteien von PDS und SPD im Stadtrat über eine Mehrheit. Das ist sicher eine Chance für ihn und für die Stadt, weil er seine politischen Ziele konsequent durchsetzen kann. Das bringt aber auch eine hohe Verantwortung mit sich. Den Bürgerinnen und Bürgern wird deutlicher als bisher werden, wofür PDS und SPD stehen und wozu sie in der Lage sind. Für die Demokratie kann das nur gut sein.

elbstverständlich wird sich die CDU guten und sinnvollen Vorschlägen für die Stadt nicht verschließen, sondern wie bisher konstruktiv zum Wohl der Stadt arbeiten. Einer Zusammenarbeit steht insofern nichts im Wege. Wir lassen uns aber nicht zum Erfüllungsgehilfen unpopulärer Entscheidungen machen.

 
 

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