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Hauptsache Gera - Kommunalwahlprogramm 2009 - Hauptsache Gera - Politik für beste Bildung

Geschrieben von: Norbert Hein Freitag, den 15. Mai 2009 um 19:04 Uhr

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Hauptsache Gera - Politik für beste Bildung

Gute Bildung braucht gute Schulen

Die CDU Gera sieht in der verantwortungsvollen Investition in die Schulen die Hauptaufgabe der Politik in Gera. Mit der Verhinderung des investiven Größenwahns hat die CDU Gera entscheidend die Weichen gestellt, damit in den nächsten Jahren die dauerhaften Schulstandorte saniert werden. Wir bekennen uns zu den historischen Schulstandorten in Gera und werden deshalb riesigen Schulneubauten auch weiterhin eine Absage erteilen. Für Grundschulen legen wir wert auf eine möglichst wohnortnahe Schulversorgung getreu dem Grundsatz „kurze Beine - kurze Wege“. Wir kämpfen weiter für den langfristigen Erhalt der Grundschulen in Aga und Scheubengrobsdorf.

Die Stadt Gera muss als Schulträger die materielle Ausstattung der Schulen mit Lehr- und Lernmitteln weiterhin kontinuierlich verbessern. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, damit die Qualität der Ausbildung in den Schulen weiter steigt. Ein saniertes Schulgebäude, das auch optisch einen guten Eindruck macht, und die Ausstattung mit modernen Lehr- und Lernmitteln sind gleichzeitig auch Ansporn und Motivation für Schüler und Lehrer, bestmögliche Leistungen zu bringen.

Die CDU setzt sich für eine ausgewogene Schulstruktur ein. Neben einem hochwertigen staatlichen Angebot ist ein angemessenes Angebot an freien Schulen eine wichtige Voraussetzung für eine breitgefächerte Bildung der nächsten Generationen. Wir sehen in Gera den Bedarf für eine integrative Grundschule, die ein Instrument der gleichberechtigten Teilhabe an Bildung sein kann.Die CDU Gera wirbt weiterhin für die Erweiterung des Goethe Gymnasiums Rutheneum seit 1608 um das Reussische Regierungsgebäude. Wir sehen in der Stärkung des Standortes ein wichtiges Signal für Geras älteste Schule. Die auf Heinrich Posthumus zurückgehende Schultradition verdient unsere besondere Unterstützung. Es war Heinrich Posthumus, der seinerzeit vorausschauend die Weichen für eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt gestellt hat. Wir fühlen uns dieser Geschichte verpflichtet. Deshalb ist für uns die Beseitigung eines städtebaulichen Missstandes in der Innenstadt und die zukunftsweisende Nutzungsperspektive für ein historisches Gebäude eine Herzensangelegenheit. Mit der Förderzusage des Landes müssen wir diese einmalige Chance für die Innenstadt und die Schule nutzen.

Die berufsbildenden Schulen müssen noch stärker in die Berufsorientierung der Schüler in den Klassenstufen 7 bis 10 eingebunden werden. In Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben sind regional bedarfsgerechte Angebote künftiger beruflicher Tätigkeiten für die Schüler zu schaffen.Die berufsbildenden Schulen in ganz Thüringen stehen vor großen Herausforderungen. Mit dem deutlichen Schülerrückgang müssen Entscheidungen hinsichtlich zukunftsfähiger Strukturen im Bereich der beruflichen Bildung getroffen werden. Dabei wirbt die CDU Gera für eine intensive Abstimmung mit den Ostthüringer Landkreisen zur fairen Bereitstellung schulischer Kapazitäten. Die erheblichen Vorleistungen Geras beim Abbau von Überkapazitäten müssen dabei Berücksichtigung finden.

Gera ist stolz drauf, Standort der anerkannten Thüringer Berufsakademie zu sein. Wir werben für eine zügige Investition in das ehemalige Tinzer Schloss, um den Studenten und Professoren optimale Bedingungen zu bieten.

Die erste private Fachhochschule Thüringens ist in Gera gegründet worden. Die SRH Fachhochschule für Gesundheit ist ein grandioser Erfolg der Unionspolitik. Der Bildungsstandort Gera wird so um einen wichtigen Baustein bereichert. Wir werden die Fachhochschule auch zukünftig als wichtigen existentiellen Teil unserer Zukunft unterstützen. Dies gilt auch für die Erweiterung der Unterrichtsmöglichkeiten, um den wachsenden Studentenzahlen gerecht zu werden.



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