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Hauptsache Gera - Kommunalwahlprogramm 2009 - Hauptsache Gera - Für Kinder und Familie

Geschrieben von: Norbert Hein Freitag, den 15. Mai 2009 um 19:04 Uhr

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Hauptsache Gera - Für Kinder und Familie

Die Unterstützung von Kindern und deren Familie bleibt unsere wichtigste Aufgabe.

Familie ist die kleinste aber wichtigste Solidargemeinschaft in unserer Gesellschaft, die sich über viele Jahrhunderte bewährt hat. Dieser wichtigen Funktion entsprechend muss sie auch die angemessen hohe Anerkennung in unserer Gesellschaft erfahren. Familie ist für uns überall dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen. Die Unterstützung und Förderung von Kindern und deren Familien ist eine der wichtigsten Aufgaben in Gera!

Ohne Kinder gibt es keine Zukunft.

Um für künftige Generationen und dadurch auch für uns eine gute Zukunftsperspektive in Gera zu schaffen, ist es unverzichtbar, dass Kinder geboren werden: Denn die nicht geborenen Kinder sind die fehlenden Eltern, die fehlende Kreativität und Zukunftssicherung von morgen!Gera leidet besonders unter sinkenden Geburtenzahlen. Deshalb wollen wir alle die unterstützen, die sich für Kinder entscheiden. Neben direkten finanziellen Zuwendungen von Bund und Land soll überall dort, wo Art und Höhe von Gebühren und Abgaben in der Zuständigkeit der Stadt liegen, die besondere Situation von Familien mit Kindern beachtet werden. Wir wollen jungen Familien den Bau eines Eigenheimes durch preiswertes Bauland erleichtern. Wer ein eigenes Haus hat, bleibt gerne in Gera.Um Eltern die Entscheidung für Kinder zu erleichtern, muss das qualitativ hochwertige Betreuungsangebot für Klein-, Vorschul- und Schulkinder auch weiterhin abgesichert werden. Wir werben für eine bessere personelle Ausstattung der Kindereinrichtungen insbesondere im Krippenbereich. Wir erwarten, dass die Träger in Gera den engagierten Erzieherinnen in Gera Tariflohn bezahlen. Berufstätigkeit und Kindererziehung müssen vereinbar sein. Gleichberechtigte Unterstützung für Familien, in denen sich ein Elternteil zu Hause der Erziehungsaufgabe widmet, ist für uns selbstverständlich. Wir werben in Gera um mehr Initiativen für familienfreundliche Arbeitsplätze!

Neben der häuslichen Erziehung werden auch in der Kinderkrippe, der Kindertagespflege, im Kindergarten und im Hort Kinder erzogen und gebildet. Gerade in den ersten Jahren werden die Weichen für das Leben gestellt. Frühe Bildung hat für uns einen hohen Stellenwert. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass jedes Kind nicht nur den Kindergarten, sondern – wenn die Eltern sich dafür entscheiden - auch die Kinderkrippe besuchen bzw. eine Tagesmutter in Anspruch nehmen kann. Wir wollen Eltern unterstützen, ihrer Erziehungsverantwortung gerecht zu werden. Deshalb wollen wir die Familienbildung als ein präventives Angebot ausbauen. Überforderten Eltern muss schnellstens Hilfe zuteil werden. Deshalb werden wir alle Initiativen unterstützen, die der Früherkennung entsprechender Anzeichen dienen.

Wir streben eine enge Zusammenarbeit von Geburtshelfern, Eltern, Kinderärzten und dem Fachdienst Kinder und Jugend (Jugendamt) an. Wir werden darauf achten, dass die Stadt Gera für alle Kinder Untersuchungen im 4. Lebensjahr anbietet, um Entwicklungsdefizite frühzeitig zu erkennen. Frühe Hilfe ist die beste Hilfe.Die Stadt Gera darf dankbar auf die vielen engagierten und qualifizierten freien Träger in der Jugendhilfe blicken. Wir danken allen Verbänden und Vereinen, die sich der Kinder- und Jugendarbeit widmen. Wir wollen weiterhin ein flächendeckendes Netz von Angeboten für Kinder und Jugendliche gewährleisten – mit Jugendclubs, Freizeitstätten, Beratungsstellen usw. Dabei soll zukünftig noch stärker auf Qualität der Jugendangebote geachtet werden, indem konkrete Zielvereinbarungen und Qualitätsstandards verabredet werden.

Mit der Familienoffensive ist sichergestellt, dass in den nächsten Jahren fast 700.000 Euro jährlich in die Verbesserung der Kindertagesstätten investiert werden kann. Ein Teil dieses Geldes könnte auch zur Finanzierung weiterer Erzieherinnen genutzt werden. Hinzu kommt das Ausbauprogramm des Bundes. Wir setzen uns für eine breite Trägerlandschaft ein, die den Eltern die Auswahl des für ihre Kinder besten Konzepts ermöglicht.



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