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Investitionszusagen für Gera müssen eingehalten werden

Donnerstag, den 06. November 2008 um 19:40 Uhr

„Verkehrsprojekte für Gera und Region müssen kommen“

Die CDU-Kreisvorsitzende Birgit Diezel forderte am Donnerstag Bundesbahnchef Hartmut Mehdorn auf, seine Investitionszusagen für Gera einzuhalten. „Es kann doch nicht sein, dass schon wieder Gera zur Zielscheibe verfehlter Bundespolitik wird“, so Diezel weiter. Ob die Schließung der Bundesbankfiliale, die trotz umfangreicher Neuinvestitionen vorgenommen wird oder die geplante Schließung der Birthler-Behörde, die Bundesregierung meine es offensichtlich nicht gut mit dem Ostthüringer Oberzentrum. Man könne inzwischen auch schon von Gleichgültigkeit sprechen, so die Geraer CDU-Chefin. Vor allem die Investitionen der Bahn im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2007 seien für Gera unersetzlich. Dazu zähle sie auch den Ausbau des Geraer Bahnhofs aber auch andere Verkehrsprojekte. Wenn dies alles nicht komme, weil die Mauteinnahmen nicht wie geplant fließen, müsse dies Konsequenzen in Berlin haben. Ein großer Baustein für die Zukunft ist die Bundesgartenschau. „Mit der BUGA 2007 hat sich für Gera und für Ostthüringen ein Fenster geöffnet, das den Blick freigibt auf langfristige wirtschaftliche Perspektiven. Es ist deshalb die Pflicht der Bundesregierung Gera und Ostthüringen zu unterstützen“, so Diezel. Es könne nicht angehen, dass einer aufblühenden Region einfach so die Zukunft entzogen werde. Wenn nicht anders möglich, werde sie Bundeskanzler Gerhard Schröder auffordern sich persönliche dieser Probleme anzunehmen und sich nicht nur in Gera mit seinen Cousinen zu treffen, so die CDU-Vorsitzende weiter. Der Aufbau Ost müsse wieder zur Chefsache gemacht werden.

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