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Unsere Ziele - Wahlkampfprogramm OB-Wahl - Vorrang für die Innenstadt

Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 28. März 2006 um 11:05 Uhr

Beitragsseiten
Unsere Ziele - Wahlkampfprogramm OB-Wahl
Vorrang für Arbeit
Im Dialog mit Unternehmen, Kammern und Verbänden
Engagement in Kultur, Sport und Sozialbereich fördern
Vorrang für die Innenstadt
Kulturelle Identität bewahren
Stadtteile und Straßen weiter sanieren
Mit der Landesregierung für sinnvolle Investitionen
Gera als Hochschulstandort entwickeln
Umweltschutz nicht vernachlässigen
Rolle der Städte betonen
Bürgerfreundliche Verwaltung
Dialog mit Bürgern und Politik
Alle Seiten

Vorrang für die Innenstadt

Gera lebt vor allem durch sein attraktives Zentrum. Viel ist in den letzten Jahren passiert. Noch mehr bleibt in Zukunft zu tun. Ein sichtbarer Makel ist noch immer der Geraer Marktplatz. Wir müssen endlich wirksam die Sanierung des Haus der DSF einfordern und fördern. Die Investition in die gute Stube der Stadt ist mit Sicherheit wichtiger, als neue, überflüssige Büroflächen am Puschkinplatz. Dennoch dürfen wir bei unseren Entwicklungsabsichten auch die Eingemeindungen nicht vergessen. Ich strebe ein festes Budget für Investitionen für die Ortsteile an, um so systematisch Investitionsprobleme zu lösen. Gera braucht lebendige Ortsteile, um insgesamt lebendig zu sein. Am Beispiel Lusans sehe ich, welche Chancen der Stadtumbau auch für scheinbar problematische Stadtteile bringt. Bieblach hat gleiches Potential und muss nicht nur im Projekt „Soziale Stadt“ systematisch entwickelt werden.

Gera ist das Oberzentrum Ostthüringens. Wir müssen uns dieser Rolle und der damit verbundenen Verantwortung stärker bewusst werden. Die Stärken der Region im Großraum Gera lassen sich durch einen kommunalen Regionalverbund besser nutzen. Für Eingemeindungen sehe ich derzeit weder Notwendigkeit noch die politische Mehrheit. Die Zusammenarbeit mit den angrenzenden Städten Bad Köstritz, Ronneburg, Wünschendorf und Weida kann ohne Gebietsreform deutlich verstärkt werden. In dem Projekt „Industriegroßstandort Ostthüringen“ wird die auch für Gera äußerst wichtige Rolle Ronneburgs exemplarisch deutlich.

Ich sehe in der stärkeren Vernetzung mit den Umlandgemeinden eine echte Alternative zu Gebietsreformen. Inzwischen hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass es der Region nur gut gehen kann, wenn sich auch Gera positiv entwickelt. Umgekehrt profitiert Gera von jeder Stärkung des Umlandes. Mein Ziel ist deshalb neben einer engen Kooperation mit dem Landkreis die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der Umlandgemeinden.



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