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Unsere Ziele - Wahlkampfprogramm OB-Wahl - Stadtteile und Straßen weiter sanieren

Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 28. März 2006 um 11:05 Uhr

Beitragsseiten
Unsere Ziele - Wahlkampfprogramm OB-Wahl
Vorrang für Arbeit
Im Dialog mit Unternehmen, Kammern und Verbänden
Engagement in Kultur, Sport und Sozialbereich fördern
Vorrang für die Innenstadt
Kulturelle Identität bewahren
Stadtteile und Straßen weiter sanieren
Mit der Landesregierung für sinnvolle Investitionen
Gera als Hochschulstandort entwickeln
Umweltschutz nicht vernachlässigen
Rolle der Städte betonen
Bürgerfreundliche Verwaltung
Dialog mit Bürgern und Politik
Alle Seiten

Stadtteile und Straßen weiter sanieren

Gera ist eine schöne Stadt. Wer Gera besucht, schwärmt von unserer Innenstadt, von Debschwitz, Untermhaus, dem Ostviertel und vielen anderen Orten mehr. Unsere städtische Baukultur, wenn auch durch den großen Stadtbrand und die Baupolitik im Sozialismus zum Teil unwiederbringlich zerstört, ist ein Schatz, den es zu erhalten gilt, weil er die Wahrnehmung und die Lebensqualität unserer Stadt entscheidend prägt. 1990 wurde ein Erbe übernommen, das wenig Hoffnungen weckte. Dennoch können wir heute selbstbewusst feststellen: Vieles ist besser geworden, auch wenn noch viel zu tun bleibt.

Die Bürger mahnen zu Recht an, dass die Straßen in Gera eine bessere Qualität erhalten müssen. Ich will, dass die städtische Investitionspolitik sich ändert: Wir haben viel Geld für Straßen ausgegeben: 24 Mio. Euro Eigenmittel alleine für die Süd-Ost-Tangente, gleichzeitig fehlte das Geld, um das Straßennetz zu unterhalten. Mit dem Verzicht auf solche prestigeträchtigen Großprojekte, schaffen wir die finanziellen Freiräume, um Plauensche Straße und Wiesestraße ebenso zu sanieren, wie es jetzt in der Siemensstraße beginnt. So können wir in nächster Zeit unsere Straßen in einen vernünftigen Zustand versetzen. Dabei sollten bei grundhaften Straßensanierungen immer auch die Radfahrer berücksichtigt werden. Das Radwegenetz in Gera ist immer noch ein echter Schwachpunkt. Die Nutzung europäischen Geldes zur Investitionen in Radwege ist dabei ein richtiger Schritt, dem weitere folgen müssen.

Gera hat einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr. Für die Straßenbahn wurde in Gera viel Geld ausgegeben. Dabei hat der Individualverkehr immer zurückweichen müssen. Doch eine lebendige Innenstadt muss auch mit dem Auto erreichbar sein. Deshalb soll bei künftigen Investitionen das Auto als gleichberechtigter Partner gesehen werden. In der Wiesestraße ist ein Zurückdrängen des Autos falsch, weil es der Todesstoß für die dort tätigen Einzelhändler wäre. Die Wiesestraße muss als vitale Geschäftsstraße erhalten und ausgebaut werden. Einen gesonderten Baukörper für die Straßenbahn kann diese Straße nicht verkraften.



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