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Unsere Ziele - Wahlkampfprogramm OB-Wahl - Im Dialog mit Unternehmen, Kammern und Verbänden

Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 28. März 2006 um 11:05 Uhr

Beitragsseiten
Unsere Ziele - Wahlkampfprogramm OB-Wahl
Vorrang für Arbeit
Im Dialog mit Unternehmen, Kammern und Verbänden
Engagement in Kultur, Sport und Sozialbereich fördern
Vorrang für die Innenstadt
Kulturelle Identität bewahren
Stadtteile und Straßen weiter sanieren
Mit der Landesregierung für sinnvolle Investitionen
Gera als Hochschulstandort entwickeln
Umweltschutz nicht vernachlässigen
Rolle der Städte betonen
Bürgerfreundliche Verwaltung
Dialog mit Bürgern und Politik
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Im Dialog mit Unternehmen, Kammern und Verbänden

Unternehmer fühlen sich häufig von der Stadtpolitik alleine gelassen. Ich will deshalb einen dauerhaften intensiven Dialog mit den Kammern und Wirtschaftsverbänden führen. Meine Gespräche haben mir gezeigt, dass alle Beteiligten die Chancen Geras sehen und dass sie bereit sind, an einer besseren Zukunft Geras mitzuarbeiten.

Mit einer erfolgreichen, systematischen und verlässlichen Wirtschaftspolitik werden wir das Klima in Gera gemeinsam positiv verändern können. Ich will mich nicht mit der gegenwärtig hohen Arbeitslosigkeit abfinden: Jeder Mensch muss sein Leben, und damit meine ich nicht nur das tägliche Brot, durch eigene Arbeit sichern können. Das stellt auch hohe Anforderungen an die Berufstätigen und Arbeitssuchenden. Es geht nicht mehr nur alleine darum, sein Handwerk zu beherrschen. Lebenslanges Lernen ist in unserer Zeit, die wie noch keine zuvor von schnellen, mitunter fast schon hektischen Veränderungen geprägt ist, die wichtigste Voraussetzung für den persönlichen Erfolg. Wir müssen deutlich machen, dass sich diese Anstrengung lohnt.

Gera soll ein Ort für innovative Arbeits- und Beschäftigungspolitik werden. Dazu müssen wir zügig überprüfen, ob sich die eigene Betreuung der Arbeitslosen durch die Kommunen in anderen Teilen des Landes bewährt haben. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch. Ich will meinen Teil dafür tun, dass jeder seine Möglichkeiten nutzen und entwickeln kann. Dabei gilt ein Schwerpunkt natürlich denen, die derzeit vergeblich nach Arbeit suchen. Ich setze dabei stärker auf eine gezielte Förderung der Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn gerade Menschen, die arbeitssuchend sind, wollen nicht Empfänger von Almosen sein, sondern wollen sich selbst aktiv einbringen.

Einen besonderen Schwerpunkt sehe ich in der aktiven Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. Es gibt schon manche sinnvolle Aktivität, um gerade Menschen am Beginn ihrer Erwerbsbiografie nicht das Gefühl zu vermitteln, sie würden nicht gebraucht. Unser Dank muss dabei insbesondere denen gelten, die über Jahre hinweg Jugendliche über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden. Aber um dem Anspruch, jedem Jugendlichen unter 25 Jahren ein Arbeits- oder Qualifizierungsangebot zu unterbreiten, gerecht zu werden, müssen wir uns als Stadt noch stärker in diesen Prozess einbringen.

Mein Verständnis von sozialer Gerechtigkeit ist, dass sich die Schwachen auch in Zukunft darauf verlassen können, dass sie nicht alleine gelassen werden, dass ihnen geholfen wird.



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