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Ministerpräsident Althaus besucht größten gewerblichen Arbeitgeber in Gera
Geschrieben von: Norbert Hein Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 09:21 Uhr
Auf Einladung des Kreisvorsitzenden der CDU Gera, Norbert Hein, besuchte Ministerpräsident Althaus am Dienstag das Unternehmen Max Bögl im Industriegebiet Gera-Langenberg. Johann Bögl sen. empfing den Ministerpräsidenten und zahlreiche CDU Kandidaten für den Geraer Stadtrat – unter ihnen auch der Vorsitzende des kommunalen Wirtschaftsausschusses und Mitglied des Thüringer Landtages Ralf Bornkessel – bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände des ehemaligen Betonfertigteilwerkes. Das Unternehmen Max Bögl hat sich seit 1991 am Standort engagiert. Inzwischen werden 700 Mitarbeiter beschäftigt. Das gesamte Unternehmen Max Bögl hat ca. 6.500 Mitarbeiter. Der Umsatz habe sich inzwischen auf 1,4 Mrd. Euro entwickelt.
Max Bögl ist einer der Hauptinvestoren im Industriegebiet Gera-Langenberg, das in den vergangenen Jahren mit fast 20 Mio. Euro Aufwand für Investoren neu erschlossen wurde. Jürgen Kepke, Geschäftsführender Gesellschafter der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen, dankte insbesondere der Fa. Max Bögl für die konstruktive Begleitung dieser Investition. „Ohne den beständigen Willen, den Standort Gera zu entwickeln, wäre das komplizierte Verfahren gar nicht möglich gewesen“, zollte Kepke dem Familienunternehmen Respekt.
Johann Bögl sen. bekannte sich zu dem Standort Gera und seinen Entwicklungsmöglichkeiten. „Die Mitarbeiter von hier haben sich zu einer tragenden Säule des Gesamtunternehmens entwickelt“, so Bögl. Er beschrieb den weiten Einsatzkreis, der nicht nur Baumaßnahmen in Gera, sondern auch in Bukarest oder Dubai umfasste. Gegenwärtig werde insbesondere auch an der Weiterentwicklung von Betonfertigteilen gearbeitet, um zukünftig noch höhere konstruktive Anforderungen erfüllen zu können.Die CDU-Mitglieder waren sichtlich beeindruckt. „Bei aller Strukturschwäche der Stadt Gera tut es gut, auch funktionierende Unternehmen in der Stadt zu wissen,“ meinte der Kreisvorsitzende Hein.Ministerpräsident Althaus verwies auf die gewaltige Aufbauarbeit die in den letzten Jahren geleistet wurde. Mit Blick auf die auch von der Fa. Max Bögl errichteten Autobahnbauwerke erinnerte er daran, dass sich das Autobahnnetz in Thüringen seit der Wende auf über 500 Autobahnkilometer praktisch verdoppelt habe. Das sei eine auch im Westen unüblich schnelle Investition. Er würdigte auch das Engagement des Familienunternehmens Bögl. Das Familienunternehmen habe einen Beitrag zum Aufbau Thüringens geleistet.Anschließend konnte er sich bei einem kurzen Rundgang durch die Produktionshalle der Maschinenservice Gera GmbH von der weiteren erfolgreichen Entwicklung des Industriegebietes überzeugen. Durch den Gesellschafter Herrn Stohl und den Geschäftsführer Herrn Tillmanns wurden die Produktionsbereiche erläutert. Wegen einer Ausbauinvestition war es nötig, die Fundamente für eine neue Fertigungsanlage neu zu schaffen. Der Betrieb hat inzwischen knapp 50 Beschäftigte. Die kontinuierliche Ausbildung von Nachwuchskräften sei im Strategiepapier des Unternehmens verankert.Das Resümee des Besuchs: Investitionen in Gera können eine echte Erfolgsgeschichte darstellen. Dies macht gerade jetzt Mut für die Zukunft.




