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Kreisverbände der CDU Greiz und Gera verabreden gemeinsame Anstrengungen zur Regionalentwicklung

Freitag, den 19. Oktober 2007 um 19:52 Uhr

Norbert_Hein_grossAnlässlich des gemeinsamen Treffens der Kreisvorstände der CDU Greiz und Gera am Montag haben die Verbände eine intensivere Zusammenarbeit zur zukünftigen regionalen Entwicklung vereinbart. "Stadt und Umland sind existentiell aufeinander angewiesen und profitieren wechselseitig von Fortschritten in der Region", betonten die Kreisvorsitzenden Volkmar Vogel und Norbert Hein übereinstimmend.

Gegenstand der Beratung war auch die gerade zu Ende gegangene Bundesgartenschau. "Die BUGA war für Gera, Ronneburg und den Landkreis Greiz ein voller Erfolg“, meinten die CDU-Politiker. Die gemeinsame Arbeit der kommunalen Gebietskörperschaften habe sich erkennbar ausgezahlt und sei modellhaft auch für die zukünftigen Entwicklungsprojekte in Ostthüringen.

Durch die Bundesgartenschau sei ein Entwicklungsruck durch Ronneburg und Gera gegangen. Die gewaltigen Investitionen von Bund, Land, Kommune einerseits, Bahn und Wismut andererseits haben die Region im Zeitraffertempo vorangetrieben.

"Ein besonderer Dank gilt dem Geschäftsführer Dr. Ernst Hermann Kubitz und seinem Team", erklärten Vogel und Hein gemeinsam. Er habe mit unermüdlichem Einsatz und hoher Kompetenz und einem erkennbar guten Nervenkostüm dieses großartige Ereignis verantwortlich vorbereitet. Dies verdiene hohe Anerkennung. "Die jetzt kolportierten finanziellen Ergebnisse verschieben die Gesamtfördersumme im niedrigen Prozentbereich und sind deshalb gegenüber den positiven Aspekten von untergeordneter Bedeutung", so die Kreisvorsitzenden einmütig.

Die Vorschläge der CDU Thüringen zur Entwicklung von Landgemeinden wurden ebenso wie die Absage an eine Kreisgebietsreform unterstützt. "Für Gera ist es wichtig, dass im Umfeld leistungsfähige kommunale Partner bestehen", sagt Norbert Hein. Dazu sei die angestrebte Mindestgröße von 3.000 Einwohnern ein geeigneter Schritt. Auch die Absage an eine Kreisgebietsreform sei richtig. "Auf kommunaler Ebene erlebt der Bürger die Auswirkungen öffentlicher Entscheidungen am unmittelbarsten", sagt der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel. Deshalb sei es wichtig, dass der direkt gewählte Landrat oder Oberbürgermeister auch seinen Kreis oder seine Stadt wirklich kenne. Eine willkürliche Vergrößerung der Kreise entfremdet den Wahlbürger stärker vom gewählten Entscheidungsträger. Deshalb ist es für die Wahrung der Demokratie richtig und wichtig, die Kleinteiligkeit in Thüringen als Merkmal der kulturellen Identität des Freistaats nicht künstlich abzuschaffen.

Norbert Hein
Kreisvorsitzender

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