CDU Deutschlands - aktuelle Meldungen für CDU-Gliederungen
Liste aktueller RSS-Feeds
  • Gröhe: Vorgehen ägyptischer Behörden inakzeptabel
    CDU-Generalsekretär Gröhe hat das Vorgehen der ägyptischen Behörden scharf kritisiert: "Es ist absolut nicht hinnehmbar, dass die ägyptische Führung gegen ausländische Organisationen und deren Mitarbeiter derart massiv vorgeht, gar Strafbefehle verhängt."
  • "Fiskalpakt ein wichtiger Schritt"
    Peter Altmaier, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, sagte im Gespräch mit dem Tagesspiegel: "Wir brauchen einen glaubwürdigen Paradigmenwechsel weg von einer Politik der Verschuldung und hin zu einer Politik der Konsolidierung."
  • "Wir übernehmen für uns und unsere Nachbarn mehr Verantwortung"
    Bundesverteidigungsminister de Maizière sprach mit der Welt über die Münchner Sicherheitskonferenz und die Rolle der Bundeswehr: "Wir sind wie Briten, Franzosen oder Italiener ein größeres Nato-Mitglied in Europa und spielen deshalb eine gewichtige Rolle"
VIP-HomePages:
Bernd Müller
Kreisvorsitzender
Birgit Diezel
Landtagspräsidentin
Dr. Viola Hahn
OB-Kandidatin
Banner

PDFDruckenE-Mail

Hartz IV Urteil darf nicht zu überzogenen Erwartungen führen

Geschrieben von: Norbert Hein Dienstag, den 16. Februar 2010 um 08:40 Uhr

„Das Urteil des Bundesverfassungsgericht zu Hartz IV sollte nicht zu überzogenen Erwartungen der Leistungsbezieher führen“, warnte der Kreisvorsitzende der CDU Gera Norbert Hein. Wer das Urteil gelesen hat, weiß, dass tragende Prinzipien ausdrücklich für mit der Verfassung vereinbar erklärt wurden, so Hein.

Es sei ausdrücklich zu begrüßen, dass das höchste deutsche Gericht das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums hervorhebt. Die Ausführungen des Gerichts verdeutlichen, dass es sich bei dem Existenzminimum eben nicht nur um Recht auf ein Mindestmaß an Nahrung, Wohnung und Kleidung, sondern auch um gesellschaftliche Teilhabe gehe.

Für Kinder und Jugendliche ist eine spürbare Erhöhung der Regelsätze wohl zu erwarten, weil die vom Gericht beanstandeten Fehler erkennbar zu höheren Ansprüchen führen. „es ist insbesondere zu begrüßen, dass das Gericht die Anerkennung von Bildungsaufwand zu einem Schwerpunkt der Neuregelung macht“, meint Norbert Hein.

Das Urteil gebe aber keinen Anlass für eine Totalrevision des Hilfesystems, erteilte Hein entsprechenden Forderungen der Linken eine Absage. So sei insbesondere die Zusammenlegung von Arbeitslosen-und Sozialhilfe gerade auch im Interesse der Leistungsbezieher vernünftig. „Wir streben eine einheitliche Betreuung unter dem Dach der Stadt Gera an“, erklärte Hein. Die in Aussicht gestellte Ausweitung der Optionsmöglichkeiten für Kommunen bedeute eine ungemeine Chance für Gera. „Wir werden in den nächsten Wochen zu politischen Gesprächen über diese Frage einladen“, kündigt Hein an. Zunächst müsse aber etwas mehr Klarheit über die beabsichtigte bundesgesetzliche Neuregelung einziehen.

© 2008 Steffen Kraft, (Design, Templates, Programmierung)
Layout based on YAML Joomla! Template (JYAML) and YAML