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Geraer CDU für Neuwahlen gerüstet
Montag, den 18. Juli 2005 um 19:56 Uhr
Bernward Müller aussichtsreicher Kandidat.
Die Geraer CDU sieht sich nach den Worten ihres Kreisvorsitzenden Norbert Hein für Neuwahlen zum Deutschen Bundestag gut gerüstet. Den Weg für Neuwahlen freizumachen sei eine der wenigen richtigen Entscheidungen des derzeitigen Bundeskanzlers gewesen.
Für Gera und für die neuen Länder waren die Jahre der Rot-Grünen Bundesregierung schlecht: Wichtige Projekte wie der Ausbau der Mitte-Deutschland-Schienenverbindung wurden allenfalls halbherzig betrieben worden, kritisierte Hein. Die Finanzgesetzgebung von Rot-Grün habe die Städte besonders hart getroffen. Auch die Zeche für die verfehlte Wirtschaftspolitik des Bundes müssten letztlich die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen zahlen. „Auch beim Aufbau Ost hat der Bundeskanzler völlig versagt“, so der CDU-Kreisvorsitzende. Man habe bei vielen Themen gespürt, dass die Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen West und Ost keine Herzensangelegenheit Schröders ist. „Oft war der Tunnelblick des Kanzlers nur auf Populistisches fixiert“, sagte Hein. „Darin und in seinem Verhältnis zu den neuen Ländern unterscheidet Schröder sich nur wenig von seinem ehemaligen Parteifreund Lafontaine“, ergänzte der Sprecher der Geraer CDU, Stephan Brandner. Mit Angela Merkel als Kanzlerin wird sich der Kurs spürbar ändern, zudem stelle die Geraer CDU mit Bernward Müller einen außerordentlich heimatverbundenen, engagierten und beliebten Kandidaten für den Deutschen Bundestag, ist sich Hein sicher. Schon in der laufenden Legislaturperiode habe sich Müller mit Erfolg für Geraer Belange wie den Erhalt des Bundeswehrstandortes eingesetzt. Ziel sei es, den Wahlkreis Gera, Eisenberg, Jena für die CDU zu gewinnen.





