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Die Erinnerung an den 3. Oktober 1990 macht Mut für die Zukunft.

Geschrieben von: Rose Dienstag, den 02. Oktober 2007 um 19:55 Uhr

Auch 17 Jahre nach der Wiedervereinigung muss die Erinnerung an diesen Glücksfall deutscher Geschichte wach gehalten werden. Der 3. Oktober 1990 ist einer der glücklichsten Tage der deutschen Geschichte. Anlässlich des Jahrestages denken wir stolz an die tapferen Menschen in der ehemaligen DDR, die die friedliche Revolution erkämpft haben.

Es ist wichtig, heute wieder an die Ursachen für den friedlichen Umsturz zu erinnern. Es war vor allem die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung, die Menschen 1989 ermutigte, auf die Straße zu gehen. Die teilweise zu beobachtende Verklärung der DDR-Realität kann nur durch beständige Erinnerung vermieden werden. Gerade junge Menschen haben heute kaum noch eine Vorstellung davon, wie systematisch in der DDR missliebigen Bürgern Zukunftschancen genommen worden sind. Es ist unsere Aufgabe, die Erinnerung an das Unrechtsregime wach zu halten. Gleichzeitig müssen wir aber auch durch Glaubwürdigkeit in unserer Arbeit das Vertrauen der Bürger in das demokratische System stärken.

Die gigantische Aufbauleistung nach der Wiedervereinigung war nur im System der sozialen Marktwirtschaft wirklich zu leisten. Es waren die Menschen in Ost und West, die mit ihrem Fleiß und Ideenreichtum dafür gesorgt haben, dass inzwischen an vielen Stellen tatsächlich blühende Landschaften entstanden sind.

Gerade in Gera und Ronneburg ist diese Aufbauleistung nunmehr sichtbar auch in das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gerückt. Wir können stolz auf die weitgehende Überwindung des schwierigen Erbes des Sozialismus blicken. Das darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt, bis wirklich eine Angleichung der Lebensverhältnisse erreicht wird. Die Strukturschwäche Geras zu überwinden ist das wichtigste politische Ziel der CDU Gera der nächsten Jahre, damit unsere Menschen hier zukunftsfähige Arbeit finden. Aber mit Blick auf das Erreichte können wir sehen, dass sich die bisherige Arbeit gelohnt hat.

Norbert Hein, Kreisvorsitzender der CDU Gera
Gera, 01.10.2007
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