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CDU kritisiert Grünen-Diffamierung der Geraer Energiewirtschaft

Freitag, den 20. Juli 2007 um 20:22 Uhr

Hein verweist auf ökologisch vernünftige Kraft-Wärme-Kopplung der Stadtwerke

Mit seiner öffentlich inszenierten Werbung für den Wechsel des Stromanbieters diffamiere Grünen-Chef Reinhard Bütikofer in unzulässiger Weise die einheimische Energiewirtschaft, kritisierte der CDU-Kreisvorsitzende Norbert Hein. Bütikofers populistisches Werben für so genannten Ökostrom sei eine Bevormundung der Verbraucher und sachlich nicht gerechtfertigt. Fachleute wüssten, dass die Zukunft Deutschlands nicht allein auf Ökostrom aufgebaut werden könne. Zudem würden die negativen Folgen von Windkraftwerken und anderen angeblich unschädlichen Energieerzeugern systematisch verschwiegen oder klein geredet.

„Die Argumentation Bütikofers reduziert ein komplexes Thema auf einseitige Parteinahme für die Öko-Lobby“, erklärte Hein. „Ärgerlich ist dabei insbesondere, dass die verbraucherfreundlichen und bundesweit wettbewerbsfähigen Angebote der EGG völlig ausgeblendet werden.“

Für besonders unangemessen hält der CDU-Kreisvorsitzende deshalb, dass der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen gerade in Gera für einen Wechsel des Stromanbieters wirbt. Hätten doch gerade die Stadtwerke Gera frühzeitig mit der Umstellung auf Wärme-Kraft-Kopplung in zeitgemäße Energieerzeugung investiert. Der von dem städtischen Unternehmen angebotene Energiemix sei äußerst verbraucherfreundlich, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogen. Hein: „Unsere Stadtwerke müssen sich von Herrn Bütikofer nicht öffentlich vorführen lassen.“ Der Geraer Grünen-Chef Eugen Weber solle sich zügig von Bütikofers Position distanzieren, die Verbraucher verunsichere und dem Standort Gera schade. „Ich gehe von einem deutlichen Bekenntnis der Geraer Grünen zu dem heimischen Energieerzeuger aus, der schon seit Jahren optimierte Wirkungsgrade bezüglich der eingesetzten Energieträger vorweisen kann“, formulierte Hein seine Erwartung.

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