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CDU bekennt sich zum Theater

Geschrieben von: Norbert Hein Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 07:15 Uhr

Die Vorsitzenden der Kreisverbände der CDU Altenburger Land und Gera sowie die Vorsitzenden der CDU-Fraktionen der 3 Gesellschafter haben sich einmütig in einer gemeinsamen Sitzung für eine ungekürzte Förderung der Theater Philharmonie Thüringen ausgesprochen. Dies wird als ein klares Zeichen gegenüber dem Freistaat gesehen. Die CDU wird auch in Zeiten knapper Kassen keine Kürzung der Theaterzuschüsse durch den Freistaat oder die Gesellschafter zulassen.

Die Fusionierung des Altenburger und des Geraer Theaters zur TPT sei eine Erfolgsgeschichte, die in Thüringen und darüber hinaus Maßstäbe setzt. Hohe Qualität und künstlerischer Anspruch einerseits und massive wirtschaftliche Zugeständnisse der Beschäftigten rechtfertigen eine solche Forderung gerade in der jetzigen Situation.  Die CDU hat die Erwartung, dass die massiven Sanierungsanstrengungen der Vergangenheit in den Verhandlungen zur zukünftigen Finanzierung anerkannt werden.

Es sei erforderlich, dass sich der Freistaat sehr zeitnah zu seiner finanziellen Verantwortung bekennt. Es ist ein Gebot der Fairness, dass der Kultusminister deutlich vor dem Ablauf der geltenden Finanzierungsvereinbarung klarstellt, welche Förderung er dem Theater zukommen lassen will.  Das Theater hat ebenso wie die kommunalen Gesellschafter einen Anspruch auf Planungssicherheit über das Jahr 2012 hinaus.

Genauso ist der Intendant gefordert, jetzt Zukunftskonzepte zu entwickeln, die ein qualitativ hochwertiges Theater auf der Basis ungekürzter Zuschüsse sicherstellen. Eine Anhebung der Finanzausstattung wird auf Grund der Haushaltslage der Kommunen und Landkreise als nicht realisierbar angesehen. Zur Objektivierung der Überlegung schlägt die CDU vor, dieses Zukunftskonzept durch externe Fachleute begleiten zu lassen.

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